Netzwerk
Das Schweizer Memorial für die Opfer des Nationalsozialismus entstand aus einer zivilgesellschaftlichen Initiative, die 2019 ihren Anfang nahm. Nach dem Entscheid des Bundesrats von 2023, ein Memorial zu schaffen, gründeten der Kanton St. Gallen, das Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich, das Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel, der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die Stadt Bern 2024 ein Netzwerk. Dieses hat das Ziel, Akteurinnen, Akteure und Initiativen rund um das Schweizer Memorial miteinander zu vernetzen und in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Hohenems den Aufbau des Vermittlungszentrums Flucht Diepoldsau voranzutreiben.
Das Netzwerk
Das Netzwerk ist als Verein organisiert und wird vom Bundesamt für Kultur finanziell unterstützt. Die Geschäftsstelle des Vereins ist bei der Geschäftsstelle des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds angesiedelt. Es nimmt zusätzlich zu den Gründungsmitgliedern assoziierte Mitglieder auf, betreibt die Website swissmemorial.ch und verschickt einen Newsletter. Das Netzwerk bietet eine Plattform für den Austausch zwischen seinen Mitgliedern und veranstaltet Tagungen und Workshops.

