Aktueller Projektstand (Mai 2026)
Was passiert aktuell rund um den Erinnerungsort in Bern? Wie ist der Planungsstand für das Vermittlungszentrum Flucht in Diepoldsau (SG)? Erfahren Sie mehr über den aktuellen Stand des Gesamtprojekts Schweizer Memorial.
Erinnerungsort in Bern
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hat für die Errichtung des Erinnerungsortes in Bern 2.5 Millionen Franken bereitgestellt. Im Juli 2025 hat es als Auftraggeber einen internationalen Kunstwettbewerb lanciert. 55 interdisziplinär besetzte Teams bewarben sich. Die Jury unter der Leitung von Madeleine Schuppli hat 11 Teams eingeladen, ein Projekt auszuarbeiten. Die Jurierung der Projekte erfolgt im Sommer 2026.
Vermittlungszentrum Flucht
Die Verantwortung für den Aufbau des Vermittlungszentrums Flucht in Diepoldsau ist im Sommer 2025 vom Kanton St. Gallen an den Verein Netzwerk Schweizer Memorial übergegangen. Das Netzwerk wird 2025−2028 vom Bundesamt für Kultur gefördert und hat mit dem Jüdischen Museum Hohenems, das seit April 2026 von Irene Aue-Ben-David geleitet wird, für die Aufbauarbeit eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen.
Projekt
Für den Aufbau der Standorte des Schweizer Memorials in Bern und Diepoldsau wurden zwei separate Vereine gegründet (Trägerverein und Netzwerkverein). Diese arbeiten inzwischen eng zusammen. Zur Entwicklung und Abstimmung der Inhalte, die vermittelt werden sollen, wurde eine Koordinationsstelle eingerichtet. Sie steht im Austausch u. a. mit einer Arbeitsgruppe der Pädagogischen Hochschulen der Schweiz, in der sich Expertinnen und Experten zum historischen Lernen und Lehren über die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Rolle der Schweiz zusammengeschlossen haben. Ab Sommer 2026 steht das Netzwerk für die Aufnahme von assoziierten Mitgliedern bereit. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
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