Projektverlauf
2025
November
Präqualifikation im Wettbewerb zur Gestaltung des Erinnerungsortes in Bern. Die Jury wählt 11 Teams aus, die bis Frühling 2026 einen Projektvorschlag erarbeiten.
https://www.simap.ch/de/project-detail/057c4521-7ebf-4c3e-bdce-6af45c9bd2f7
Juli
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten lanciert einen internationalen Wettbewerb zur Gestaltung des Erinnerungsortes in Bern. 55 Teams bewerben sich für die Teilnahme am Wettbewerb.
Juli
Das Netzwerk Schweizer Memorial beauftragt das Jüdische Museum Hohenems, das Vermittlungszentrum Flucht in Kooperation zu entwickeln.
Juni
Das Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich, der Schweizerische Israelitische Gemeindebund und die Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz gründen den Trägerverein Schweizer Memorial für die Opfer des Nationalsozialismus.
2024
November
Der Kanton St. Gallen, die Stadt Bern, der Schweizerische Israelitische Gemeindebund, das Zentrum für Jüdische Studien an der Universität Basel und das Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich gründen den Verein Netzwerk Schweizer Memorial für die Opfer des Nationalsozialismus.
Juni
Fachtagung und Vernetzungsveranstaltung an der Pädagogischen Hochschule in St. Gallen mit dem Titel «Schweizer Memorial für die Opfer des Nationalsozialismus – Erinnern, Vermitteln, Vernetzen. Ausgangspunkt: Rheintaler Vermittlungszentrum zum Thema Flucht»
Tagungsband: https://www.jm-hohenems.at/static/uploads/2024/09/Tagungsdokumentation-St.Gallen-Juni-2024-doppel.pdf
2023
November
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten veranstaltet eine internationale Tagung in Bern mit dem Titel «Erinnerungsorte für die Opfer des Nationalsozialismus: Herausforderungen, Erfahrungen und neue Initiativen in der Schweiz».
September
Der Kanton St. Gallen beauftragt das Jüdische Museum Hohenems, mit der Konzeptentwicklung für das Vermittlungszentrum Flucht zu beginnen.
April
Der Bundesrat beschliesst, in Bern einen Erinnerungsort für die Opfer des Nationalsozialismus zu errichten und bewilligt dafür 2.5 Millionen Franken. Zudem unterstützt der Bundesrat, die Planung und Realisierung eines nationalen grenzüberschreitenden Vermittlungs- und Vernetzungsortes im St. Galler Rheintal als Pfeiler des Schweizer Memorials und prüft eine Mitfinanzierung.
MM Bund: https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=94582
MM Kanton St. Gallen: https://www.sg.ch/news/sgch_allgemein/2023/04/regierung-unterstuetzt-holocaust-memorial-im-rheintal.html
MM Stadt Bern: https://www.bern.ch/mediencenter/medienmitteilungen/aktuell_ptk/stadt-bern-begruesst-schaffung-eines-ortes-der-erinnerung
2022
März
Zwei gleichlautende parlamentarische Motionen «Schweizer Ort der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus» werden vom Parlament einstimmig angenommen und dem Bundesrat zur Umsetzung übergeben.
2021
Mai
Vertreterinnen und Vertreter der Auslandschweizer-Organisation, der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz, des Zentrums für jüdische Studien der Universität Basel, des Archivs für Zeitgeschichte der ETH Zürich und des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds überreichen dem Bundesrat ein Konzept für ein Schweizer Memorial. Das Anliegen wird von zahlreichen Institutionen und Privatpersonen unterstützt.
Unterstützerliste: https://swissmemorial.ch/wp-content/uploads/2021/05/01_Liste_Unterstu%CC%88tzer_Innen_25052021.pdf
März
Zwei gleichlautende parlamentarische Motionen «Schweizer Ort der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus» werden, von einer breiten Parteienallianz unterstützt, in National- und Ständerat eingereicht.
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20213181
2020
März-Juni
Vertreterinnen und Vertreter der Auslandschweizer-Organisation, der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz, des Zentrums für jüdische Studien der Universität Basel, des Archivs für Zeitgeschichte der ETH Zürich und des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds haben ein Konzept für ein Schweizer Memorial erarbeitet. Fachpersonen und Institutionen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft werden zu einer Stellungnahme eingeladen.
2019
März
Die Auslandschweizer-Organisation und das Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich veranstalten eine Tagung mit dem Titel «Ein Denkmal für die Schweizer Opfer des Nationalsozialismus?»
Anschliessend erarbeiteten Vertreterinnen und Vertreter der Auslandschweizer-Organisation, der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz, des Zentrums für jüdische Studien der Universität Basel, des Archivs für Zeitgeschichte der ETH Zürich und des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds ein Konzept für ein Schweizer Memorial.
Februar
Nationalrat Angelo Barrile reicht eine Interpellation ein, in der er den Bundesrat nach seiner Haltung zu einem offiziellen Gedenken an die Schweizer Opfer des Nationalsozialismus fragt. Der Bundesrat teilt in seiner Antwort mit, dass die zuständigen Stellen der Bundesverwaltung dem Vorschlag zur Errichtung eines Denkmals aufgeschlossen gegenüberstehen würden.
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20184270

